| Veranstalter: | Organisation: |
| Ev.-luth. Kirchengemeinde Sambleben | Rüdiger Wilhelm |
| Pastorentwete 2 | Jasperallee 52 |
| D-38173 Evessen | D-38102 Braunschweig |
| Fon: 05333-425 | Fon: 0531-347281 |
| E-Mail: evessen.pfa@lk-bs.de | E-Mail: ruediger.wilhelm@lk-bs.de |
Foto: Prof. Dr. Reinhardt Menger
Pfingstmontag, 28. Mai, 17.00 Uhr
Konzert für Sopran und Orgel
Danuta Dulska - Sopran, Rüdiger Wilhelm - Orgel
Danuta
Dulska wurde in Gdańsk (Danzig) geboren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums
absolvierte sie ihr Studium an der Staatlichen Musikakademie in Gdańsk in den
Fächern Klavier, Sologesang und Schauspiel. Das Konzertexamen für Sologesang
legte sie an der Hochschule für Musik in Dresden in der Klasse von Prof. Christian
Elßner erfolgreich ab. Weitere Studien führten sie u.a. zu: Adele Stolte
(Potsdam), Andrè Orlowitz (Kopenhagen), Neil Semer (New York), Helmut
Kretschmar (Detmold). Von 1990 bis 1995 war sie als Dozentin für Liedbegleitung
und später für Gesang an der Musikakademie Gdańsk tätig. Von 1996 bis 1999 war
sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hamburg. Zurzeit arbeitet sie als
Lehrerin für Gesang und Klavier an der Musischen Akademie im CJD Braunschweig
sowie an der Braunschweiger Domsingschule. Seit 1989 tritt Danuta Dulska
international als Konzert- und Oratoriensängerin auf, u. a.: in Deutschland,
Polen, Holland, Finnland, Schweden, Frankreich, Russland, Tschechien und der
Slowakei, wo sie auch bei Rundfunkaufnahmen und Live-Übertragungen mitgewirkt
hat.
Rüdiger
Wilhelm, 1951 geboren, studierte Kirchenmusik an der Westfälischen Landeskirchenmusikschule
Herford und an der Folkwang-Hochschule in Essen. Seit 1979 ist er als
hauptamtlicher Kirchenmusiker in Braunschweig tätig, seit 1991 zusätzlich auch
als Orgelsachverständiger. Er hat als Herausgeber von Musik des 17. und 18.
Jahrhunderts vielbeachtete Editionen vorgelegt und viele Schallplatten, CD- und
Rundfunkaufnahmen durchgeführt.
Die weiteren Konzerte 2012 werden
demnächst hier bekannt gegeben.
Disposition der Joh. Daniel Boden-Orgel
Hauptclavier (I C, D–d3) |
Oberclavier (II C, D–d3) |
Pedal (C, D–d1) |
| Principal 8 Fuß Zinn Heute: Weißenborn 1966 |
Principal 4 Fuß Zinn Heute: Weißenborn 1966 |
Posaune 16 Fuß Holz Heute: Kupfer (Weißenborn 1966) |
| Viola di Gamb
8 Fuß Zinn (C-H ursprunglich mit Principal 8 Fuss zusammengeführt, heute neu, Naturguß, gedeckt, Weißenborn 1966) |
Gedackt 8 Fuss, die grosse Octave ist von Holz, die übrigen von Zinn | Trompeta 4 Fuß Holz Heute: Metall (Weißenborn 1966) |
| Octave 4 Fuß Zinn | Flauto traverso 8 Fuß von Holz | Violon 16 Fuß Holz heute: Subbaß 16 Fuß Holz (Weißenborn 1966) |
| Quer Flöte 4 Fuß Holz | Waldflöt 2 Fuß Metall | Heute zusätzlich: Oktave 8 Fuß (Weißenborn 1966) |
| Hohl - Quinta 3 Fuß Metall | Quinta 1 1/2 Fuß Zinn | |
| Octave 2 Fuß Zinn | Sesquialter 2 fach (1/3 + 1/5 Fuß) Metall | |
| Mixtur (3–)4 fach (2/3 Fuss) Zinn | Vox humana 8
Fuß Metall (ursprünglich ab fis, C–f Weißenborn/Giesecke 1966) |
|
| Trompete 8 Fuss, die grosse Octave ist von Holz, die übrigen von Zinn | Eine vakante Schleife |
Tremulant
(Fa. Hammer/Franz Rietzsch
1976: Bocktremulant, wirkt aufs ganze Werk)
3 Keilbälge, davon einer an den Ventus angeschlossen (1976)
Winddruck 75 mm
Literatur: Christian Eickhoff und Franz Rietzsch: "Die Restaurierung der Boden-Orgel in Sambleben", in: Uwe Pape: Monographien historischer Orgeln - Sambleben, Berlin 1978. Uwe Pape: „Zur Restaurierung der Orgel in Sambleben“, in: Zur Frage der Restaurierung der Boden-Orgel in Sambleben, in: Acta organologica, Bd. 22, S. 286-290. Uwe Pape: Materialien zur Orgelbaugeschichte, Folge 1: Zur Restaurierung der Orgel in Sambleben (S. 1-15), Johann Daniel Boden (S. 16-28), Die Boden-Orgel zu Sambleben (S. 29-32), Berlin 1987 (masch.). Uwe Pape: "Zur Geschichte der Bodenorgel in Sambleben", in: Monographien historischer Orgeln 2 - Sambleben, Berlin 1978. Harald Vogel: "Sambleben", in: Orgeln in Niedersachsen, hrsg. von Nicola Borger-Keweloh, Günther Laade und Harald Vogel, mit Beiträgen von Arnfried Edler, Peter Golon, Rüdiger Wilhelm und Karl Wurm, Bremen 1997 (ISBN 3-931 785-50-5), S. 258-259, 357.
Gehe zurück zu Startseite